Ab 1. Januar 2022 soll die Nutzung des E-Rezepts bei der Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln verpflichtend sein. Die Testphase für E-Rezepte läuft seit dem 1. Juli 2021 in ausgewählten Regionen. In der 1. Stufe wurden E-Rezepte nur für gesetzlich Versicherte mit apothekenpflichtigen Medikamenten ausgestellt. Seit Dezember 2021 haben Apotheken sowie Arzt- und Zahnarztpraxen nun bundesweit die Möglichkeit, die Einführung zu testen. Eine Anmeldung ist dazu erforderlich und über die gematik-Website möglich. Die gematik GmbH ist eine Gesellschaft, die zu 51 % dem Bundesministerium für Gesundheit und zu 49 % den gesetzlichen Leistungserbringern gehört.

So entsteht das E-Rezept beim behandelnden Arzt

Der Arzt führt seinen Heilberufsausweis (HBA) in das Kartenterminal ein und schaltet mit seiner PIN (persönlichen Identifikationsnummer) den verschlüsselten Weg zum Server der gematik GmbH frei. Dann kann er ein oder mehrere E-Rezepte des Patienten signieren. Die Praxissoftware muss zum Senden über einen ePA-Konnektor (elektronische Patienten Akte) mit dem Update (PTV4+) verfügen. Je E-Rezept kann der Arzt maximal drei Medikamente verordnen. Eigentlich ist das aber nicht von Bedeutung, weil jede elektronische Arzneimittelverordnung bei der gematik GmbH als einzelnes E-Rezept gespeichert wird.

Ausdruck E-Rezept
Ausdruck der elektronischen Verordnung, Quelle: Gematik GmbH

Was wäre auf dem E-Rezept zu lesen, wenn es sichtbar wäre?

Wenn der Patient die Arztpraxis verlässt, bekommt er nur einen Schlüssel in Form eines QR-Codes. Auf dem Server kann er das gespeicherte E-Rezept ansehen und er kann seinen Leistungserbringern (Arzt, Apotheke, Krankenhaus, Pflegedienst etc.) mit seinem Schlüssel erlauben, das E-Rezept auf dem gematik-Server aufzurufen. Der Schlüssel wird dem Patienten in verschiedenen Formen angeboten:

1. In der App seines NFC-fähigen Handys (NFC = Near Field Communication) oder NFC-fähigen Mobilgeräts. Der Kunde/Patient benötigt zusätzlich eine NFC-fähige Gesundheits-Karte mit PIN, beides wird ihm von der gesetzlichen Krankenkasse zur Verfügung gestellt.

2. Als Ausdruck des Schlüssels auf Papier zur Einlösung des E-Rezeptes wie im Bild sichtbar.

Ausdruck der elektronischen Verordnung in der Apotheke scannen (Nr. 2)

Der Ausdruck ist kein E-Rezept, sondern nur ein Schlüssel, der den Zugang zum E-Rezept ermöglicht, der auf dem gematik-Server gespeichert wurde.

Der Kunde kommt mit dem Ausdruck des E-Rezeptes in Ihre Apotheke. Durch Scannen des Sammelcodes vom Ausdruck laden Sie alle verordneten Medikamente herunter. Sollte der Kunde nur einige Medikamente einlösen wollen, können Sie die einzelnen QR-Codes der von ihm gewünschten Medikamente scannen. Für die Abrechnung des E-Rezeptes akzeptieren die Sozialversicherungsträger den hier beschriebenen Ausdruck auf Papier nicht. Für die Abrechnung mit den Sozialversicherungsträgern muss von Ihrer Apotheke das E-Rezept zum Beispiel über das Apothekenrechenzentrum übertragen werden.

QR-Code der elektronischen Verordnung in der Apotheke vom Handy scannen (Nr. 1)

Wenn dem Kunden in der Arztpraxis die E-Verordnung auf die App seines Handys oder Mobilgerätes übertragen wurde, bietet Ihnen die App auch wieder das Scannen des Sammelcodes an. Sie können hier aber auch die QR-Codes der einzelnen Medikamente vom Handy scannen.

Der Kunde kann das E-Rezept in Ihr Warenwirtschaftssystem senden (Nr. 1.)

Auch ohne Präsenz in Ihrer Apotheke, kann der Kunde den QR-Sammelcode oder die QR-Codes der einzelnen Medikamente mit seiner App und seinem Handy in Ihr Warenwirtschaftssystem übertragen. Sie melden dann dem Kunden, wann er seine vorbestellten apothekenpflichtigen Medikamente abholen kann. Wenn der Kunde die Zustellung per Botendienst möchte, wird seine Rufnummer abgefragt und mit in Ihr Warenwirtschaftssystem übertragen.

Hier finden Sie Erklärfilme der Gematik zum E-Rezept.

Wird das E-Rezept flächendeckend zum 1. Januar 2022 eingeführt?

Die gematik GmbH hat die Einführung zum 1. Januar 2022 angekündigt. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat laut apotheke adhoc Anfang Dezember 2021 bestätigt, dass der 1. Januar als Einführungstermin steht. Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Kliniken als Gesellschafter der gematik warnen allerdings in einer gemeinsamen Pressemitteilung vor der Einführung im Januar. Dass die Anwendungen uneingeschränkt funktionieren, sei zweifelhaft. Ob die Einführung des E-Rezepts am 1. Januar flächendeckend gelingt, wird sich daher noch zeigen.

Wir wollen Sie und Ihre Mitarbeiter auf das E-Rezept vorbereiten.

Diese PDF-Dokumente der gematik GmbH können Sie Ihren Mitarbeitern und Patienten zur Vorbereitung überlassen:

Erklärende Texte zum E-Rezept für Ihre Internetseite

Das E-Rezept ist für Sie, aber auch für Ihre Patienten bzw. Kunden eine Neuerung. Viele Patienten fragen sich, wie das Verfahren genau funktioniert und in der Praxis abläuft. Vor allem ältere Menschen, die kein Smartphone haben, möchten wissen, wie sie ihr Rezept in der Apotheke einlösen können. Die Staude GmbH bietet daher ihren Kunden an, auf Wunsch entsprechende Texte zum E-Rezept für die Internetseite kostenpflichtig zu erstellen und diese auf der Internetseite einzustellen. Dies kann in kurzer informativer Form geschehen – hier ist eine Beispielseite. Oder auch in längerer Form als suchmaschinenoptimierter SEO-Text. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wenn Sie Texte zum E-Rezept wünschen.

Den Online-Terminkalender können Ihre Kunden bzw. Patienten von Ihrer Webseite aus aufrufen – sowohl mit ihren Computern als auch mit Tablets, Smartphones oder Fernsehern. Dies bietet viele Vorteile. Damit können Interessenten noch Termine buchen, wenn Ihre Praxis bzw. Apotheke schon geschlossen hat, beispielsweise für Beratungen und Anmeldungen zu Sprechstunden. Besucher Ihrer Webseite müssen sich nicht mehr in eine Telefon-Warteschlange einreihen. Zudem werden Ihren Mitarbeitern die Terminwünsche Ihrer Patienten und Kunden per E-Mail oder per Fax zugestellt. Das entlastet Ihre Mitarbeiter, weil Telefonate reduziert werden.

Besonderer Nutzen während der Corona-Zeit

Bieten Sie Ihren Kunden bzw. Patienten mit Hilfe des Online-Terminkalenders zu Corona-Zeiten auch Termine für besondere Dienstleistungen an. Hierzu zählt z. B. die Möglichkeit, online einen Corona-Schnelltest zu buchen oder einen Covid-19-Impftermin zu vereinbaren.

Corona-Schnelltest buchen mit dem Online-Terminkalender

Der Kalender wird zur Anmeldung zum Corona-Test genutzt.

Ein Beispiel finden Sie auf dieser Seite.

Covid-19-Impftermin buchen mit dem Online-Terminkalender

Über den Online-Terminkalender kann ein Termin für die Covid-19-Impfung in Ihrer Praxis oder Apotheke vereinbart werden.

Sehen Sie sich gern ein Beispiel hierzu an.

Digitaler Impfnachweis – Information auf der Internetseite

Bei Interesse hinterlegen wir Ihnen auch gern eine Information zum digitalen COVID-19-Impfpass auf Ihrer Internetseite.

Hier können Sie sich eine Beispielseite ansehen.

Eine große Hilfe für Besucher Ihrer Webseite und zeitsparend für Sie!

In ganz Europa kann der vollständige Impfschutz von Ihren Kunden/Patienten mit dem digitalen Impfpass schnell nachgewiesen werden: in Restaurants, Hotels, auf Reisen und Veranstaltungen.

Wir beraten gern mit Ihnen, welche Dienstleistungen Sie Ihren Kunden/Patienten anbieten wollen und gestalten die erforderlichen Ergänzungen Ihrer Webseite.

Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wenn Sie den Online-Terminkalender und/oder die Information zum Digitalen Impfpass auf Ihrer Internetseite eingefügt haben möchten.

Ihre Arzt- oder Zahnarztpraxis hat eine Seite auf der Social-Media-Plattform Instagram und Sie überlegen sich, was Sie posten könnten? Wir geben Ihnen gern einige Tipps dazu. Bei Instagram stehen vor allem ästhetische Bilder und Videos im Vordergrund, mit denen Ihre Follower einen Einblick in Ihre Arzt- oder Zahnarztpraxis bekommen. In kurzen Texten in Verbindung mit Hashtags (#) können Sie Ihre Patienten und potenzielle Neupatienten ansprechen.

10 Ideen für Instagram-Postings

Viele Arzt- und Zahnarztpraxen sind bereits auf dem sozialen Netzwerk Instagram vertreten. Andere Ärzte oder Zahnärzte fragen sich, ob sich ein Profil für das Praxismarketing lohnt. Wir geben hier einen kurzen Überblick dazu.

Was ist Instagram?

Das soziale Netzwerk wurde 2010 gegründet. Es ist ein Bildnetzwerk, bei dem neben Bildern und Videos, kurze Textnachrichten gepostet werden. Die App wird mit mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablets) aufgesucht. 2012 wurde Instagram von Facebook übernommen. Die Zahl der aktiven Nutzer weltweit beträgt mittlerweile über 1 Milliarde, 500 Millionen nutzen die App täglich. In Deutschland hat Instagram mehr als 21 Millionen Mitglieder. Vor allem junge Menschen sind auf der Plattform unterwegs. Die am stärksten vertretenen Nutzer sind im Alter von 25 – 34 Jahren, danach folgen die Nutzer im Alter von 18-24 Jahren. Auf Instagram können ebenfalls Werbeanzeigen geschaltet werden. Möchten Sie Patienten oder Neupatienten in dieser Altersgruppe ansprechen, sollten Sie sich mit dem sozialen Netzwerk auseinandersetzen.

Wie funktioniert Instagram?

Mit Instagram können Sie Ihren Praxisalltag in Bildern oder Videos zeigen und so Nähe zu Ihren Patienten herstellen. Dazu legen Sie ein kostenloses Business-Profil Ihrer Arzt- oder Zahnarztpraxis an, am besten mit dem Namen Ihrer Praxis und dem Ort als Profilnamen. Danach versehen Sie dieses mit allen notwendigen Informationen (Profiltext, Praxisadresse, Internetadresse etc.). Die Nutzer in Ihrer Region können Sie dann leichter finden und mit Ihnen in Kontakt treten.

Überlegen Sie sich nun Postings, die für Ihre Zielgruppe relevant sind. Mit dem Smartphone können Sie schnell und unkompliziert Fotos aufnehmen und posten. Da Instagram eine visuelle Plattform ist, sollte die Qualität der Bilder möglichst hochwertig sein. Sind die Inhalte auch für anderen Social-Media-Kanäle geeignet (Facebook, Twitter etc.), können Sie diese dort ebenfalls veröffentlichen. Beachten Sie hierbei die rechtlichen Einschränkungen, die für Ärzte und Zahnärzte gelten. Mehr dazu finden Sie beispielsweise in unserem Blogartikel Was sollte eine Arztpraxis bei Facebook nicht posten?. Beispiele für erfolgreiche Instagram-Profile im Gesundheitswesen sind z. B. zahnaerzte-stadtpark und docbrandmann.

Der Nutzen von #hashtags

Bei Ihren Postings sollten Sie Keywörter mit Hashtags eingeben wie z. B.: #schöneZähne, #Kosmetikberatung, #Sprechstundenhilfe. Dadurch finden an den Themen interessierte Instagram-Besucher Ihren Post besser. Relevante Hashtags erweitern die Reichweite Ihres Postings und erhöhen die Chancen für mehr Interaktionen auf Ihrem Profil.

Braucht meine Praxis Instagram?

Das soziale Netzwerk ist für Arzt- und Zahnarztpraxen attraktiv. Denn suchen Patienten einen neuen Arzt- oder Zahnarzt, informieren Sie sich meist vorher im Internet. Neben den informativen Inhalten Ihrer Website sorgen Bilder aus der Praxis auf Instagram für Transparenz, zeigen den Praxisalltag und fördern die Patientenbindung.

Das Staude-Team fügt gern auf Ihrer Internetseite ein Icon mit einem Link zu Ihrem Unternehmensprofil bei Instagram ein. Ferner bieten wir im Rahmen des Social-Media-Managements auch eine Instagram-Betreuung an. Im nächsten Blogartikel geben wir Ihnen Tipps, was eine Arzt- oder Zahnarztpraxis auf Instagram posten kann.

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich in Deutschland aus. Apotheker und Ärzte stehen in der Gesundheitsversorgung an „vorderster Front“. Daher wurden Vorsichtsmaßnahmen zum Infektionsschutz für Kunden bzw. Patienten und das eigene Team getroffen. So wird z. B. auf das Händeschütteln verzichtet. Kunden dürfen nur noch einzeln in die Apotheke. Bei Coronavirus-Verdacht sollen Patienten vor dem Aufsuchen der Praxis erst anrufen. Termine werden genau getaktet etc.

Zurzeit kostenloses Tool

Viele Ärzte und Apotheker möchten Ihre Kunden bzw. Patienten vor deren Besuch über die Maßnahmen zum Infektionsschutz informieren. Das geht sehr gut über die eigene Internetseite. Viele Menschen sehen vor einem Anruf in der Praxis oder einem Besuch in der Apotheke dort zuerst nach. Das Staude-Team bietet Ihnen als Service derzeit ein kostenloses Tool dafür an.

Information über das Besucher-Informationstool (BIT)

Um Besucher Ihrer Internetseite direkt zu informieren, empfehlen wir Ihnen unser BIT (Besucher-Informationstool). Gelangt ein Besucher auf Ihre Internetseite, ist er „gezwungen“ die Nachricht zu lesen und das Fenster aktiv wegzuklicken. Erst dann kommt er zu den Inhalten der Internetseite, die er im Hintergrund sieht. So ist sichergestellt, dass Kunden und Patienten den Hinweis auch lesen.

Unser Service für Sie:

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Das BIT ist derzeit als Service für unsere Kunden kostenlos. Schicken Sie uns den Text, der direkt auf Ihrer Seite erscheinen soll, per E-Mail an vertrieb@staude.de. Wir richten Ihnen das BIT ein und stellen den zugesandten Text online. Ein Beispiel finden Sie hier. Anschließend erhalten Sie von uns einen eigenen Zugang und können die Mitteilung jederzeit selbst ändern oder entfernen.

Bleiben Sie gesund!

Backlinks (auch externe Links genannt) sind Verweise von fremden Internetseiten auf Ihren Internetauftritt. Diese können zum Beispiel Ihre Produkte und Dienstleistungen, aber auch Ihre Praxis oder Apotheke empfehlen. Durch zahlreiche Backlinks kann Ihre Apotheken- oder Arzt-Homepage eine bessere Platzierung in der Suchmaschine von Google erreichen, da Ihre Seite an Vertrauenswürdigkeit gewinnt. Sie können sich zudem durch Linkaufbau in Ihrer Nische einen Namen machen und an Bekanntheit dazugewinnen.

Bestandteil der Offpage-Optimierung

Backlinks sind eine Maßnahme außerhalb Ihrer Internetseiten und gehören der Offpage-Optimierung an. Hingegen bezeichnet man SEO-Maßnahmen auf der eigenen Webseite (z. B. Keywords, hochwertige Inhalte, interne Links) als Onpage-Optimierung. Die Qualität der Backlinks ist mittlerweile deutlich wichtiger als die absolute Anzahl. Ein gutes Linkprofil Ihrer Internetseiten verbessert Ihre Position im Ranking. Besonders wenn Sie Produkte und Dienstleistungen überregional vermarkten möchten, sind Backlinks hilfreich. Der Großteil Ihrer Backlinks sollte aber auf themenrelevanten Seiten generiert werden. Denn bei zu vielen themenfremden Links wird Google misstrauisch.

Backlinks kostenlos checken

Von welchen Quellseiten den Kunden oder Patienten Ihre Internetseiten empfohlen werden, können Sie mit einem Backlink-Scanprogramm feststellen. Kostenlose Backlink-Checker sind zum Beispiel www.backlink-tool.org oder www.backlinktest.com. Sie geben hier die Domain Ihrer Internetseite ein (z. B. www.zahnarzt-xy-hamburg.de). Nach wenigen Augenblicken erhalten Sie dann die gefundenen Backlink-Quellen. Sie können nun überprüfen, welche Links hochwertig sind oder ob es eventuell „Schrott-Links“ gibt. Bekanntlich bewerten Suchmaschinen die Qualität der linkgebenden Seiten.

Was sind hochwertige Links?

Wertvolle, hochwertige Links kommen zum Beispiel von Universitäten, Verbänden, staatlichen Behörden, Krankenhäusern, Schulen sowie von großen Nachrichtenportalen oder sonstigen Autoritäten. Je höher das Prestige einer Website, desto wertvoller ist der Backlink. Die Stärke einer Verlinkung wird übrigens mit dem Begriff „Link Juice“ beschrieben.

Wie kommen Sie an neue Links?

Kein Linkkauf

Viele Portale bieten Links gegen Einmalzahlung oder Miete an. Der Linkkauf ist aber ein Verstoß gegen die Google-Richtlinien. Wird dies von Google erkannt und als Manipulation eingestuft, droht eine Abstrafung. Ihre Seiten werden bestenfalls schlecht positioniert oder sogar ganz aus der Ergebnisliste gelöscht.

Onpage-Optimierung ist noch wichtiger

Backlinks sind hilfreich. Die Onpage-Optimierung ist allerdings immer wichtiger als ein Linkaufbau. Ein noch so gutes Linkbuilding wird nichts bringen, wenn es z. B. doppelte Inhalte (Duplicate content) oder zu viele Keywörter im Text gibt. Das Staude-Team berät Sie gern zum Thema Onpage-Optimierung.

Das E-Rezept ist ein Teil der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen. Die Zukunftsplanung sieht so aus: Stellen Ärztin oder Arzt ein Rezept aus, erhält der Patient ein elektronisches Rezept, das er in einer Apotheke seiner Wahl einlösen kann. Der Informationsaustausch zwischen Arzt, Patient, Apotheke und Krankenkasse soll dann in elektronischer Form erfolgen.

Wie läuft das genau ab?

Ärzte sollen künftig mit ihrer Praxissoftware ein E-Rezept erstellen können. Dieses wird elektronisch signiert und in der Telematikinfrastruktur (TI), einer Art Datenautobahn für das Gesundheitswesen, verschlüsselt abgespeichert. Der Patient kann entscheiden, ob er das E-Rezept elektronisch an sein Smartphone übermittelt bekommen oder als Ausdruck erhalten möchte. Mit einer App kann er das E-Rezept auf seinem Smartphone empfangen. Zudem bekommt der Versicherte ein Zugriffsrecht, um auf das Rezept zugreifen zu können (z. B. mit einem QR-Code).

Dann geht der Patient in die Apotheke, wo der mitgebrachte Schlüssel vom Smartphone oder Papierausdruck (QR-Code) eingescannt wird. Die Verordnung ist nun in der Apothekensoftware sichtbar. Das Arzneimittel wird ausgehändigt und auf dem Server als beliefert gekennzeichnet. Die Apotheke übermittelt die Verordnung an das Rechenzentrum. Von dort gelangt sie weiter zur Krankenkasse.

Der Patient kann auch die Information über das E-Rezept per App auf dem Smartphone vorab an eine Apotheke zuweisen. So kann bereits eine Bereitstellung in der Apotheke und, falls angeboten, auch eine Belieferung mit dem Botendienst erfolgen.

Das E-Rezept soll kommen

Das entsprechende „Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV)“ ist bereits am 16. August 2019 in Kraft getreten. Für die Übermittlung des elektronischen Rezepts soll zukünftig die Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen verwendet werden. Sie soll alle Akteure des Gesundheitswesens im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung verbinden und den sicheren Austausch von Informationen gewährleisten. Neue digitale Anwendungen, wie Medikationserinnerung oder Medikationsplan mit eingebautem Wechselwirkungscheck, werden somit möglich. Nach Ankündigungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sollen zum 30. Juni 2020 die technischen Festlegungen dafür getroffen sein. Das E-Rezept soll flächendeckend ab Mitte 2021 zur Verfügung stehen.

Die Gematik GmbH

Begleitet wird das Projekt E-Rezept von der Gematik GmbH. Seit dem 15.05.2019 ist das Bundesministerium für Gesundheit zu 51 % Gesellschafter der Gematik GmbH. Derzeit hat die GmbH 300 Beschäftigte.

Ihre Ziele hat die Gematik auf Ihrer Startseite ins Internet geschrieben: „Wir vernetzen das Gesundheitswesen. Sicher“. Gesellschafter der Gematik sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Leistungsnehmer KBV (Kunden oder Patienten) und die Leistungserbringer DKG, DAV, BÄK, BZÄK, KZBV (Krankenhäuser, Apotheken, Ärzte und Zahnärzte). Die Finanzierung der Gematik GmbH wird durch die Leistungsnehmer, beziehungsweise durch den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zu 100 % sichergestellt.

Vorbereitung auf das E-Rezept

Die deutschen Ärzte mussten die Anbindung an die Telematikinfrastruktur bereits bis zum 30. Juni 2019 erledigt haben. Die meisten Arztpraxen haben dies bereits vollzogen. Die Apotheker müssen sich bis zum 30. September 2020 an die Telematikinfrastruktur anschließen. Darauf können Sie sich vorbereiten. Die Gematik GmbH stellt Ihnen Checklisten für Ihren Anschluss an die Telematikinfrastruktur des digitalen Gesundheitswesens zur Verfügung.

Hier finden Sie mit einem Mausklick die Checklisten für:

Sicherheitslücken

Es scheint noch Sicherheitslücken in der Telematikinfrastruktur zu geben. Hacker des Chaos Computer Clubs (CCC) haben sich nach eigenen Angaben Zugang zur Telematik Infrastruktur verschafft und drei relevante Chipkarten bestellt, die nur befugte Teilnehmer bekommen sollten. Die Gematik hat deshalb die Ausgabe von Praxis- und Arztausweisen Ende 2019 gestoppt. Eine Rückholaktion aller bereits ausgegebenen Karten ist aber nicht vorgesehen. Mehr dazu finden Sie hier.

Im Mai 2019 ist das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft getreten. Das Gesetz soll fördern, dass gesetzlich krankenversicherte Patienten genauso schnell Arzttermine bekommen wie Privatversicherte. Ärzte müssen zudem mehr Sprechstunden anbieten und erhalten für zusätzliche Leistungen mehr Geld. Die Versorgung von Ärzten auf dem Land soll verbessert werden.

Ausbau der Terminservicestellen (TTS)

Dazu sollen die Terminservicestellen (TTS), die bereits seit 2016 existieren, ausgebaut werden. Ab dem 1. Januar 2020 ist die zentrale Anlaufstelle für Patienten rund um die Uhr unter der Telefonnummer 116117 erreichbar. Sie vermittelt Termine bei Haus- und Kinderärzten, Fachärzten und Psychologischen Psychotherapeuten. Dies gilt auch in Akutfällen oder außerhalb der Sprechzeiten niedergelassener Ärzte.

Mindestgrenze für Sprechzeiten auf 25 Stunden angehoben

Bisher waren niedergelassene Ärzte mit einer Kassenzulassung zu mindestens 20 Sprechstunden für gesetzlich Versicherte in der Woche verpflichtet. Durch das TSVG wurden die Sprechzeiten auf 25 Stunden angehoben.

Offene Sprechstunde

Zudem müssen Fachärzte der grundversorgenden und wohnortnahen Versorgung ab September 2019 mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunde anbieten. Hierzu zählen z. B. konservativ tätige Augenärzte, Frauenärzte oder HNO-Ärzte. Offene Sprechstunden richten sich an Patienten, die ungeplant (ohne vorherige Terminvereinbarung) mit einem Arzt sprechen müssen. Sie müssten sonst mehrere Wochen auf einen Termin warten.

Wartezeiten könnten steigen

Viele Praxen stehen dadurch vor großen Herausforderungen. Die meisten Ärzte arbeiten schon jetzt mehr als 50 Wochenstunden und bieten bereits 25 Sprechstunden pro Woche an. Das Gesamtangebot an Sprechzeiten wird sich daher nur wenig ändern. Ärztevertreter befürchten, dass die offenen Sprechzeiten es leichter machen, zeitnah zu einem Facharzt vorgelassen zu werden. Dafür werden aber die Wartezeiten in den Praxen noch steigen.

Keine Termine für offene Sprechstunden frei

Manche Praxen stehen auch vor dem Problem, dass die Terminkalender bis weit ins nächste Jahr bereits voll ausgebucht sind – mit gesetzlich versicherten Patienten und viel mehr als 25 Wochenstunden. Diesen Praxen ist es gar nicht möglich, ab sofort noch offene Sprechstunden einzurichten. Viele Ärzte stehen den neuen Regelungen daher kritisch gegenüber.

Viele Ärzte haben das Problem, dass die Urlaubsvertretung auf der Internetseite nicht von den Patienten wahrgenommen wird. Das liegt daran, dass solche Urlaubshinweise meist unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ verschwinden. Dies hat mit dem Besucher-Informations-Tool (BIT) nun ein Ende. Ihre Patienten sehen nun als erstes, dass Ihre Praxis zurzeit geschlossen ist. Für Apotheken, die auf Ihre aktuellen Angebote oder auf neue Leistungen hinweisen wollen, ist BIT ebenfalls das richtige Tool.

Wie funktioniert BIT?

BIT sorgt mittels „Call-To-Actions“ über Pop-up oder Slide-in Boxen dafür, dass Besucher Ihrer Internetseiten sofort auf Ihre Informationen, Angebote etc. hingewiesen werden. Gelangt ein Besucher auf die Internetseite, sieht er als erstes ein Fenster mit dem Hinweis auf die Urlaubsvertretung. Wenn er weiter zur Internetseite will, die man im Hintergrund sieht, muss er das Fenster aktiv wegklicken. So ist sichergestellt, dass der Besucher den Urlaubshinweis auch liest.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Aber nicht nur für Urlaubshinweise ist BIT zu gebrauchen. Apotheken können damit ferner ihre Angebote oder einen neuen Service bewerben, z. B. das Anmessen von Kompressionsstrümpfen. Weiterhin können Praxen auf Impfempfehlungen hinweisen oder Zahnärzte auf Zahnreinigungen. Die Einsatz-Möglichkeiten sind sehr umfangreich.

Das kann BIT:

Selbstadministration

Die Administration des Besucher-Informations-Tools ist leicht. Da Sie das Tool selbst administrieren, können Sie jederzeit schnell neue Hinweise einstellen. Dabei können Sie das Fenster so einrichten, dass es z. B. am 15.07.2019 gezeigt wird und am 20.07.2019 wieder deaktiviert wird. Natürlich arbeiten wir Sie über unsere Fernwartung ein. Es sind auch noch Schulungsvideos geplant, die die einzelnen Funktionen anschaulich erläutern.

Kosten

Bestandskunden zahlen 8,-€ netto pro Monat. Es gibt keine Einrichtungsgebühr. Zudem ist das Tool monatlich kündbar. Möchten Sie, dass wir BIT auf Ihrer Internetseite integrieren? Sprechen Sie uns gern an. Kontaktieren Sie uns ebenfalls, wenn Sie eine Beratung zu BIT wünschen.

Ein bewegtes Bild sorgt für Aufmerksamkeit. Mit digitalen Bildschirmen können Sie Informationen an Ihre Kunden weitergeben – im Schaufenster, in der Freiwahl oder in Nähe der Kassen am POS (Point of Sale). Auf einem internetfähigen Gerät, wie zum Beispiel PC oder Tablet, sehen Ihre Apothekenkunden und potenziellen Neukunden Ihre Monatsangebote und den Notdienst in Ihrem Schaufenster. Steht das Gerät auf einem Tisch in der Apotheke, ist dies ein Blickfang, der Ihren Kunden die Wartezeit verkürzt.

Automatische Notdienstanzeige

Damit können Sie auch der Verpflichtung zum tagesaktuellen Aushang der notdienstbereiten Apotheke in Ihrer Region nachkommen. Die Schaufensterseite von Staude gewährleistet, dass von den vier nächstgelegenen, notdienstbereiten Apotheken Anschrift und Telefonnummer angezeigt wird. Sie brauchen den Notdienstkalender nicht einpflegen, er aktualisiert sich automatisch. So sparen Sie viel Zeit und Arbeit. Zudem können Ihre Kunden den Notdienst direkt über ihr Smartphone aufrufen.

Kundengewinnung und Steigerung von Impulskäufen

Unsere Schaufensterlösung belebt Ihr Apothekenschaufenster zusätzlich durch die Darstellung von individuellen Inhalten, wie z. B. Monatsangeboten und Produktinformationen. Dadurch können Sie Ihr Apothekenschaufenster zur digitalen Produktpräsentation und Kundengewinnung nutzen. Ferner wirkt die Schaufensterseite verkaufsaktiv durch Steigerung von Impulskäufen.

Auch nachts ein Blickfang im Schaufenster

Eine digitale Darstellung wirkt moderner als ein herkömmliches Print-Poster. Durch das bewegte Bild erzielen Sie mehr Aufmerksamkeit. Auch abends oder in der Nacht, wenn es draußen dunkel ist, bleibt die Darstellung im Schaufenster der Apotheke gut sichtbar und ist verkaufsaktiv. So fallen Sie gegenüber dem Wettbewerber auf.

Einfache Administration

Darüber hinaus haben Sie die vollständige Kontrolle über die angezeigten Inhalte. Ihre Monatsangebote können Sie in Form einer Diashow selbst erstellen. Dies ist ohne große Vorkenntnisse leicht möglich. Die Bilder mit den Monatsprodukten können Sie einfach von Ihrem PC auswählen und hochladen. Dank moderner Cloud-Software ist dies auch bequem von Zuhause machbar. Die Anzeigedauer der einzelnen Produkte bestimmen Sie außerdem selbst. Sie können alternativ eine Standardzeit angeben, dann wird jedes Produkt gleich lang angezeigt.

Lassen Sie sich diese moderne Form der Produktpräsentation nicht entgehen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann fordern Sie bei uns eine unverbindliche Onlinevorführung an.

Eine Praxishomepage gehört für Ärzte und Zahnärzte mittlerweile zum Standard. Werbung auf YouTube mit einem eigenen YouTube Channel ist hingegen noch etwas Besonderes. YouTube ist die Suchmaschine Nummer 1 für Videos im Internet. Mit sachlichen und tätigkeitsbezogenen Videos heben Sie sich von anderen Arztpraxen ab, zeigen Kompetenz und sprechen Ihre Zielgruppe an.

Arztvideos bei YouTube

Mittlerweile ist Ärzten und Zahnärzten Fernsehwerbung erlaubt. Sie dürfen auch Videos auf Plattformen wie YouTube platzieren. Ideal sind sachliche und informative Videos, die dem Patienten einen guten Überblick über Gesundheitsthemen, Vorsorge und Behandlungen geben. Auf leicht verständliche Art sollten die Patienten informiert werden. Denn ein zufriedener Patient, der sich verstanden fühlt, kommt immer wieder. Die eigentliche ärztliche Beratung sollte hingegen natürlich nur in der Praxis erfolgen.

Beispiel „Dr. Johannes“

Johannes Wimmer ist wohl Deutschlands bekanntester Arzt im Internet. Die Erklärvideos zu Gesundheitsthemen des promovierten Radiologen werden bei YouTube und Facebook millionenfach angeklickt. Der 35-jährige vermittelt Wissen auf eine leicht verständliche Art. Seit einigen Jahren tritt er als Doktor Johannes Wimmer im NDR Fernsehen auf. Das zeigt, dass das Interesse an gut verständlichen informativen Erklärvideos bei den Patienten vorhanden ist.

Gesetzlicher Rahmen für Werbung

Ärzte und Zahnärzte können Patienten und potentielle Patienten informieren, müssen aber darauf achten, dass sie keine Gesetze übertreten. Zu beachten sind die Berufsordnungen der Ärzte- und Zahnärztekammern, das Heilmittelwerbegesetz (HWG) und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Sachliche und berufsbezogene Informationen

Grundsätzlich gestattet sind nach § 27 Abs. 2 der (Muster-)Berufsordnung der deutschen Ärzte (MBO) sachliche berufsbezogene Informationen. Patienten, die die richtige Entscheidung treffen wollen, müssen umfassend informiert sein. Informationen in Erklärvideos sollten daher sachgerecht und angemessen sowie für medizinische Laien verständlich sein.

Berufswidrige Werbung ist Ärzten laut § 27 Abs. 3 MBO untersagt. Hierunter ist eine anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung zu verstehen. Der Arzt darf diese weder durch andere veranlassen noch dulden. Das heißt, die Werbung darf nicht mit reißerischen, marktschreierischen Mitteln erfolgen und auch nicht mehrdeutige, unvollständige Angaben enthalten. Der Vergleich mit der Konkurrenz ist untersagt. Es darf weder ein räumlicher noch namentlicher Bezug zu Kollegen hergestellt werden. Eine Werbung für eigene oder fremde gewerbliche Tätigkeiten oder Produkte im Zusammenhang mit der ärztlichen Tätigkeit ist ebenfalls unzulässig.

Fazit

Ärzte und Zahnärzte können, unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, Erklärfilme und Videos produzieren oder produzieren lassen. Diese sollten sinnvollerweise maximal drei bis vier Minuten umfassen. Ferner können sie die Filme auf Videoportale wie YouTube hochladen. Zusätzlich sollten die Videos auf der eigenen Website platziert werden. Das stärkt Kompetenz und Vertrauen in die Arztpraxis und die Reputation. Und es verbessert auch die Gesundheitsversorgung.

Anhand von Krankengeschichten zeigen Ärzte Kompetenz und machen gleichzeitig Werbung für ihre Praxis. Best Practice Beispiele demonstrieren Erfahrungen bei der Behandlung bestimmter Erkrankungen. Patienten können so schon vor einer Behandlung, Vertrauen zu dem Arzt gewinnen.

Meist findet man Krankengeschichten weniger in den Printmedien, sondern auf den Internetseiten von Arztpraxen. Besonders die sogenannten „Gästebücher“ enthalten Erfahrungsberichte von Patienten, manchmal auch verbunden mit einer Danksagung an den Arzt.

Doch dürfen Krankengeschichten auf der Internetseite zur Veranschaulichung einer Behandlung eingestellt werden? Rechtlich gibt es hierbei einiges zu beachten. Es kommt auf die Form und Umstände der Wiedergabe von Krankengeschichten an.

§ 11 Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Das Heilmittelwerbegesetz wurde im Jahr 2012 maßgeblich modernisiert. Zuvor hieß es in § 11 Absatz 1 Nr. 3: „Außerhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel (…) nicht geworben werden mit der Wiedergabe von Krankengeschichten sowie mit Hinweisen darauf.“

Dieses Verbot wurde 2012 aufgelockert. Der § 11 Absatz 1 Nr. 3 HWG lautet seitdem: „Außerhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel (…) nicht geworben werden mit der Wiedergabe von Krankengeschichten sowie mit Hinweisen darauf, wenn diese in missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise erfolgt oder durch eine ausführliche Beschreibung oder Darstellung zu einer falschen Selbstdiagnose verleiten kann.“

Was heißt das konkret?

Unter „Wiedergabe einer Krankengeschichte“ wird die Darstellung eines Krankheitsverlaufs verstanden. Hier reichen zum Beispiel die Beschreibung des Falles vor und nach der Therapie oder auch nur Auszüge aus Krankengeschichten aus. „Hinweise“ meint hingegen, dass die Krankheitsgeschichte nicht wörtlich wiedergeben wird, sondern nur darauf hingewiesen wird.

Beides darf nicht in missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise passieren. Ein Missbrauch liegt vor, wenn die Darstellung in übertriebener oder nicht ausgewogener Weise erfolgt. Eine abstoßende Berichterstattung erzeugt Angst oder Besorgnis beim Betrachter. Die Wiedergabe der Krankengeschichte darf dem Werbeadressat nicht suggerieren, dass sich ohne eine Behandlung auch bei ihm vergleichbar schwere Folgen einstellen könnten. Irreführend sind falsche Behauptungen. In der Regel liegt die Beweislast beim Werbenden, er muss nachweisen, dass seine Aussagen wahr sind.

Verleitung zur falschen Selbstdiagnose

Die Werbung mit Krankengeschichten ist ebenfalls verboten, wenn sie durch eine ausführliche Beschreibung oder Darstellung zu einer falschen Selbstdiagnose verleiten kann. Daher sollte die Darstellung des Fallbeispiels nicht so ausführlich sein, dass Patienten zu der Annahme verleitet werden, ebenfalls von derselben oder einer ähnlichen Krankheit betroffen zu sein, ohne zuvor ärztlichen Rat einzuholen.

Fazit

Ausgewählte Krankengeschichten können Ärzte auf ihrer Internetseite einstellen, wenn sie im Rahmen von § 11 Absatz 1 Nr. 3 HWG sind. Sie müssen hierbei aber auch ihre Schweigepflicht und die Datenschutzregeln im Hinterkopf behalten. Die Patienten müssen zudem einverstanden sein, besonders wenn Bilder von ihnen gezeigt werden. Die persönlichen Daten sind zu anonymisieren.

Wenn Sie Krankengeschichten als Werbemaßnahme auf Ihrer Praxishomepage einsetzen möchten, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie und setzen Ihre Ideen rechtssicher um.

Seit über zehn Jahren gibt es in Deutschland Arztbewertungsportale. Der überwiegende Teil, wie z. B. Jameda und Sanego, ist kommerziell. Viele Patienten nutzen die Portale bei der Arztsuche. Denn immer mehr Menschen lassen sich von Bewertungen und Erfahrungsberichten im Internet leiten. Dabei werden diese nur von relativ wenigen Patienten eingestellt.

Sind die Bewertungen positiv, ist dies gut für das Renommee einer Arztpraxis. Schlechte Bewertungen können dem Ruf schaden. Manche Ärzte möchten daher ihr Profil lieber entfernen lassen. Doch Ärzte haben generell keinen Anspruch darauf, dass ihr Profil gelöscht wird. Auch wenn dieses gegen ihren Willen eingerichtet wurde. Bei Bewertungen von Patienten sollten Ärzte daher einiges beachten.

Wie erfolgt die Bewertung?

Meist ist eine Registrierung nötig, damit Patienten ihre Ärzte bewerten können. Die Angabe des Klarnamens ist aber nicht erforderlich, eine E-Mailadresse reicht aus. Die Bewertung erfolgt in der Regel anhand von kurzen Fragebögen. Sie wird in Form von Schulnoten, Sternen oder anderen Symbolen dargestellt.

Pflege des Profils

Für das Praxismarketing ist die Pflege des Profils auf wichtigen Arztbewertungsportalen zu empfehlen. Hierfür ist allerdings meist ein Nutzungsentgelt zu entrichten bzw. ein Premiumpaket zu buchen. Sie können dann Informationen über Ihre Praxis in ihrem Profil einpflegen, z. B. Homepage, Behandlungsspektrum, Öffnungszeiten, Kontaktdaten etc. Sie sollten auch den Bewertungsstatus regelmäßig überprüfen. Dann können Sie zeitnah auf eventuelle negative Bewertungen reagieren.

Positive Patientenstimmen einholen

Sie sollten versuchen, viele positive Bewertungen zu bekommen. Bitten Sie Ihre langjährigen Patienten oder Bekannten, die sich bei Ihnen in Behandlung befinden, um eine Bewertung auf den wichtigsten Portalen. So können Sie die Anzahl an guten Bewertungen erhöhen. Staude-Kunden können hierfür unser Online-Reputations-Management nutzen. Unser Team gestaltet Ihnen entsprechende Flyer oder Motivationsschreiben mit der Bitte um eine positive Bewertung, welche die Praxis verlassenden Patienten ausgehändigt werden.

Nutzungsrichtlinien beachten

Die Nutzungsrichtlinien der einzelnen Portale halten fest, welche Kriterien bei der Bewertung zu beachten sind. In der Regel ist dies folgendes: Sie dürfen sich nicht selbst bewerten. Aber auch Ihre Mitarbeiter sollten von einer Bewertung absehen, es sei denn, Sie haben sie tatsächlich behandelt. Es darf Sie auch sonst niemand Drittes bewerten, der nie bei Ihnen in Behandlung war. Darüber hinaus dürfen Sie auch keine geldwerten Leistungen als Gegenwert für eine positive Bewertung anbieten.

Umgang mit schlechten Bewertungen

Es kann vorkommen, dass ein unzufriedener Patient eine schlechte Bewertung im Portal einstellt. Das ist kein Beinbruch. Wenige schlechte Bewertungen unter zahlreichen guten sorgen für die Glaubwürdigkeit der Bewertungen insgesamt. Hilfreich ist es, auf die negative Bewertung zu antworten. Bleiben Sie freundlich, bedanken Sie sich für das Feedback und geloben Sie Besserung.

Löschung falscher Bewertungen

Sollten nachweislich falsche Tatsachen behauptet werden oder es handelt sich um Beleidigung oder Schmähkritik, kann man die Bewertung löschen lassen. Sie oder ein von Ihnen beauftragter Anwalt müssen die Plattform davon zunächst in Kenntnis setzen. Sollte die Bewertung dann nicht gelöscht werden, können Sie den Löschungsanspruch auch gerichtlich durchsetzen.

Ohne persönliche Untersuchung einen Patienten nur per Telefon zu behandeln, untersagte bislang das Fernbehandlungsverbot. Es regelt, dass Ärzte neue Patienten nur nach einem persönlichen Gespräch behandeln dürfen. Dies ist in § 7 Absatz 4 der (Muster-)Berufsordnung (MBO) für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte festgelegt. Telemedizin ist in Deutschland bisher nur erlaubt, wenn Arzt und Patient sich bereits kennen. Das Verbot der Fernbehandlung wurde jetzt gelockert.

Neufassung auf dem Deutschen Ärztetag

Auf dem 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt im Mai 2018 hat die große Mehrheit der Delegierten für eine Neufassung des § 7 Absatz 4 der (Muster-)Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Mediziner gestimmt. Die ausschließliche Fernbehandlung von Patienten wird dadurch möglich, ohne vorherigen persönlichen Kontakt in der Praxis. Schon im vergangenen Jahr war die Neuregelung vom Ärztetag gefordert worden.

Vorgesehene Änderungen

Auch nach der Neufassung steht der persönliche Arzt-Patienten-Kontakt weiterhin im Vordergrund. Im Einzelfall ist aber auch eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über Kommunikationsmedien erlaubt, wie z. B. per Telefon, E-Mail, Online-Chat oder SMS. Voraussetzung ist, dass dies ärztlich vertretbar ist, die erforderliche ärztliche Sorgfalt bei Diagnostik, Beratung, Therapie und Dokumentation gewahrt wird und der Patient über die Besonderheiten der ausschließlichen Beratung und Behandlung über Kommunikationsmedien aufgeklärt wird. Rezepte, Überweisungen und AU-Bescheinigungen sollen aber weiterhin nur nach einem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt ausgestellt werden.

Vorteile für Patienten und Ärzte

Die digitalen Techniken können die Arbeit der Ärzte unterstützen. Ärzte können auch mal eine Online-Sprechstunde anbieten. Patienten sparen sich dadurch unnötige Wege und Wartezeiten. Der Kontakt zwischen Ärzten und Patienten kann künftig auch ausschließlich aus der Ferne erfolgen. In vielen ländlichen Regionen erreicht die Mehrheit der niedergelassenen Ärzte in einigen Jahren das Pensionsalter. Der zu erwartende Ärztemangel könnte durch Telemedizin gemildert werden. Besonders älteren Menschen in ländlichen Regionen bliebe der oft beschwerliche Weg in die Arztpraxis erspart.

Kritiker an der Neufassung befürchten zum Beispiel, dass die Fernbehandlung, wenn sie erst einmal eingeführt wurde, nicht in ärztlicher Hand bleibt, sondern ein neues Geschäftsmodell wird. Die Befürworter halten dagegen, es gäbe im Internet bereits entsprechende Angebote aus dem Ausland. Wenn die Ärzte nichts unternehmen, tun es andere. Für Fernbehandlungen soll möglichst die Koppelung an eine niedergelassene Tätigkeit eingefordert werden.

Der Rechtsweg

Damit die Neufassung gültig wird, müssen die Landesärztekammern und Bundesärztekammern noch ihre rechtsverbindlichen Berufsordnungen ändern und die Landesgesundheitsministerien diesem Beschluss zustimmen. Dies kann noch eine ganze Weile dauern. In Baden-Württemberg gibt es bereits seit einiger Zeit Modellprojekte, bei denen ärztliche Behandlungen ausschließlich über Kommunikationsnetze durchgeführt werden, die dortige Landesärztekammer hatte deswegen bereits im Sommer 2016 ihre Berufsordnung geändert. Auch die Ärztekammer Schleswig-Holstein hatte schon im April 2018 ihre Berufsordnung geändert und das Verbot der ausschließlichen Fernbehandlung aufgehoben. Wir werden in unserem Blog weiter über die Entwicklungen berichten.

Soziale Netzwerke, wie Facebook, haben sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Kommunikationsinstrument für Ärzte und Apotheken entwickelt. Anfangs wurde Facebook nur von technikaffinen Jugendlichen genutzt. Mittlerweile ist Facebook aber ein populäres Netzwerk für unterschiedliche Generationen geworden. Im Gegensatz zu den Anfängen macht sich heutzutage ein anderes Phänomen breit, die so genannte „Facebook Fatigue“, welche die sinkende Anzahl an jugendlichen Facebook-Nutzern beschreibt. In diesem Artikel gehen wir auf die Frage ein, was Facebook Fatigue genau ist und welche Chancen sich für Ihre Praxis oder Apotheke dadurch ergeben.

Was ist Facebook Fatigue?

Facebook Fatigue beschreibt die zunehmende Abwanderung von Jugendlichen aus Facebook. In der Tat lässt sich ein solcher Trend bei den Facebook-Nutzern erkennen. Nachfolgende Statistik zeigt, dass Jugendliche von 13-17 Jahre Facebook zu 6,45% weniger genutzt haben als im Vorjahr. Dahingegen lässt sich allerdings ein Wachstum in den Altersgruppen ab 35 feststellen.

Facebook Statista

Eine ähnliche Sprache sprechen auch die Nutzerzahlen von Facebook. Vom ersten Quartal 2016 bis zum ersten Quartal 2017 sind die aktiven Facebook-Nutzer von 1,6 Mrd. auf knapp 2 Mrd. gestiegen. Damit ist Facebook nach wie vor das beliebteste soziale Netzwerk. Damit ist die Frage, ob Facebook tot ist, beantwortet. Facebook ist nicht tot, sondern nur „gealtert“. Wie Sie diesen Trend für Ihre Praxis und Apotheke nutzen können, erfahren Sie im nächsten Absatz.

Welche Chancen bietet Facebook meiner Praxis oder Apotheke?

Um zu verstehen, welche Vorteile Facebook für Ihre Praxis oder Apotheke bringt, gilt es, die Zielgruppe des Gesundheitswesens zu betrachten. Um einen Vergleich zur wachsenden Zielgruppe in Facebook zu ziehen macht es Sinn, sich das Alter der Leute anzusehen, die am häufigsten einen Arzt besuchen.

Arztbesuche

Legt man die Statistik der aktiven Facebook-Nutzer neben die der Personen, die am häufigsten einen Arzt besuchen, so sieht man eine Überschneidung. Das größte Wachstum der aktiven Facebook-Nutzung ließ sich im Alter von 35-44 Jahren und 45-54 Jahren feststellen, aber auch die Zielgruppe über 55 Jahre sollte nicht außen vor gelassen werden. Diese Zielgruppen sind auch die, die am häufigsten zum Arzt gehen und somit potenzielle Kunden für Ärzte und Apotheken.

Fazit

Facebook ist nicht tot. Grade für Apotheken und Ärzte ist Facebook das ideale Medium um neue Patienten bzw. Kunden zu gewinnen. Daher ist ein professioneller Auftritt bei Facebook unerlässlich. Gerne können wir Sie dazu beraten. Sprechen Sie uns einfach an.

Quellen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/321195/umfrage/anteil-der-nutzer-von-facebook-in-deutschland-nach-altersgruppen/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167383/umfrage/arztbesuch-haeufigkeit-in-den-letzten-12-monaten-nach-alter/

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