Persönlichkeits­störungen

Persönlichkeitsstörungen können ein gelingendes Leben im Alltag stören oder verhindern. Oft geraten die Betroffenen immer wieder in gleicher Weise in Konflikte mit anderen. Sie können aber nicht selbst erkennen, warum sie diese Schwierigkeiten haben und behalten Ihr Verhalten bei. Persönlichkeitsstörungen können durch mehrere Faktoren verursacht werden, wie z. B. ungünstige Umgebungsbedingungen und eine gewisse Labilität. Genetische Ursachen sind nur bei einzelnen Persönlichkeitsstörungen ausschlaggebend.

Die Borderline-Störung ist beispielsweise gekennzeichnet durch ein stark impulsives Verhalten sowie Instabilität in den Affekten, im Selbstbild und in den zwischenmenschlichen Beziehungen, meist selbstschädigendes Verhalten sowie Suiziddrohungen oder -versuche. Die Verhaltensweisen zeigen sich über einen längeren Zeitraum und zeichnen sich bereits in der Pubertät ab. Es gilt als gesichert, dass genetische Faktoren oft zusammen mit frühen traumatischen Erfahrungen ausschlaggebend für die Entstehung der Borderline-Störung sind.

Die schizoide Persönlichkeitsstörung (SPS) zeigt sich in einem Rückzug von gefühlsbetonten und zwischenmenschlichen Kontakten. Die Betroffenen haben keinen Wunsch nach engen Beziehungen und auch keine Freude daran. Zur Behandlung können psychoanalytische oder kognitiv-verhaltenstherapeutische Therapieansätze eingesetzt werden.

Eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ÄVPS) kann im Beruf und Privatleben zu erheblichen Belastungen führen. In sozialen Situationen sind die Betroffenen ständig gedanklich damit beschäftigt, kritisiert oder abgelehnt zu werden. Sie vermeiden Situationen, in denen sie mit vielen Menschen zu tun haben und haben ein sehr geringes Selbstwertgefühl.

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung beinhaltet ein Muster von Großartigkeit, Bedürfnis nach Bewunderung und Lob sowie einen Mangel an Empathie. Andere Personen werden oft herabgesetzt, um ein Gefühl der Überlegenheit aufrechterhalten zu können. Oft können die Betroffenen keine befriedigenden zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln. Andere psychische Störungen wie z. B. Depressionen können zusätzlich auftreten und sind oft Anlass für eine Therapie.

Die hystrionische Persönlichkeitsstörung ist durch starke, übertriebene Emotionalität und/oder einem Streben nach Aufmerksamkeit gekennzeichnet. Oft möchten die Personen im Mittelpunkt stehen. Die Persönlichkeitsstörung führt oft zu einem unangemessenen, aufreizenden Verhalten in Sozialkontakten, theatralischem In-Szene-Setzen, Wutausbrüchen, Weinen bis hin zu Suizidandrohungen.

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